Der Gamut (engl. Tonleiter, Skala, Farbpalette) ist die Untermenge aller Farben, die ein Gerät (z.B. Monitor, Drucker, Scanner, Film) darstellen kann. Der Gamut ist also der Körper im Farbraum, der mit dem Gerät durch innere Farbmischung nachgestellt werden kann.
Beschreibt den Tonwertumfang eines Bildes. Die Gammakurve beschreibt das Verhältnis zwischen den Tonwerten in einer Bilddatei zu den Tonwerten, die von einem Ausgabegerät (Monitor) erzeugt werden. Aus der Schwärzungskurve bei der Belichtung eines Films lässt sich ablesen, wie Helligkeitsunterschiede im Motiv als Helligkeitsunterschiede auf dem Film wiedergegeben werden. Als Gamma oder Gammawert bezeichnet man die Maßzahl der Steigung (Gradation) des geraden Teils der Schwärzungskurve. Vergleiche auch Gradation.
Filter innerhalb eines Bildbearbeitungsprogramms, dass Bilder "abgesoftet" (weichgezeichnet) aussehen lässt.
Das Entwässern des Papiers durch Pressen, bei dem sich die Fasern zur Papierstruktur verbinden. Davon leitet sich ein alter Druckerbrauch ab, bei dem Schriftsetzer und Drucker neue Kollegen nach deren Lehrzeit in einer Zeremonie in ihre Gemeinschaft aufnehmen. Die Kandidaten werden dazu in eine mit Wasser gefüllte Bütte getaucht oder auf einen großen nassen Schwamm gesetzt.
Durch Gaufrieren (Prägen) verändert sich die Oberflächenstruktur von Papier - es erhält ein Muster.
Bei der Grauanteilersetzung werden Grautöne anteilsmäßig aus genau berechneten Anteilen von Cyan, Magenta und Yellow, welche zusammen Grau ergeben, durch einen entsprechenden Anteil schwarzer Druckfarbe ersetzt. Dies geschieht vor allem in den neutralen Farbtönen und in den Graukomponenten von ungesättigten Farben. Durch dieses Verfahren können die benötigte Farbmenge reduziert und Farbverschiebungen vermieden werden.
Sammelbezeichnung für eine Reihe lateinischer Schriftarten, bei denen die Bogen der Buchstaben, alle Rundungen der Minuskeln, ganz oder teilweise gebrochen sind.
Kleinbuchstaben des Alphabets (auch Minuskel genannt.
Referenzfarbraum. Bei den meisten Farbmanagement-Systemen wird das LAB-Farbmodell der CIE (Commission Internationale d'Eclairage) verwendet, das unabhängig von allen Geräten als internationaler Farbstandard dient. Daher gilt das CIE-LAB-Modell als geräteunabhängig.
Begriff aus dem Vierfarbdruck, gibt die maximale Menge Druckfarbe (Tinte, Farbstoff) an, die zur Erzeugung (Reproduktion) der benötigten Farben benötigt wird.
Die Veröffentlichung eines Unternehmens, in dem es den Anteilseignern und der interessierten Öffentlichkeit Rechenschaft über das abgelaufene Geschäftsjahr ablegt. Der Geschäftsbericht ist eine der wichtigsten Informationsquellen für den Eigentümer (z.B. bei einer Aktiengesellschaft der Aktionär) über Strategie, Tätigkeit und Erfolg des Unternehmens.
Klassische Kommunikationsmittel mit denen ein Unternehmen Kontakt pflegt. Zu den Geschäftspapieren zählen z.B. Briefbögen, Rechnungsvordrucke, Faxformulare, Visitenkarten.
Horizontales und vertikales Raster, in das alle Textblöcke, Abbildungen und Bilder angeordnet werden.
Papiersorten, die mit einer ein- oder beidseitigen pigmenthaltigen Masse (mindestens fünf Gramm pro Quadratmeter) beschichtet werden.
Langer Gedankenstrich, Spiegelstrich - typographische Maßeinheit. Der Geviertstrich (-) ist ein waagerechter Strich der Länge eines Gevierts. Es hat die Breite des Buchstaben "M". Er ist im Deutschen ungebräuchlich, wird aber zum Beispiel im Englischen als Gedankenstrich verwendet.
Ein Datenformat zur Platz sparenden Speicherung von Bildern und Grafiken. Es arbeitet mit verlustbehafteter Komprimierung und erlaubt die Darstellung von 256 Farben aus einer beliebigen Palette. Bis heute ist GIF eines der gebräuchlichsten Formate für das Publizieren im Internet und erlaubt in einer abgewandelten Form auch die Darstellung animierter Bilder.
Maßeinheit für die Größe eines Speichers. 1.024 Megabyte - genau 1.073.741.824 Byte. Giga kommt aus dem Griechischen (Gígas = Gigant, Angehöriger eines mythologischen Riesenvolkes). Abkürzung: GB, Gbyte.
Ursprünglich ist die Glyphe ein in Stein gegrabenes Zeichen. In der Typographie bezeichnet man so einen Buchstaben, den ein Zeichensatz in mehreren Formen enthält. Zum Beispiel hat in der deutschen Schrift und im griechischen Alphabet der Buchstabe "s" diese Eigenschaft.
Beschreibt in welcher Abstufung die Grauwerte des Originals wiedergegeben werden. Bei einer flachen Gradation gibt es viele Abstufungen zwischen Weiß und Schwarz, bei einer steilen Gradation entsprechend weniger bis hin zu reinem Schwarzweiß.
Bei Papier das Gewicht pro Flächeneinheit, auch Flächengewicht genannt und in Gramm pro Quadratmeter gemessen. Die Grammaturen von Papier reichen von sieben bis etwa 225 Gramm pro Quadratmeter. Karton wiegt rund 150 bis 600 Gramm pro Quadratmeter. Pappe gibt es mit Grammaturen ab 225 Gramm pro Quadratmeter.
Die Farbanteile mit denen sich neutrales Grau im Vierfarbdruck erzielen lässt. Je nach der gewünschten Helligkeit weichen diese Anteile mehr oder weniger deutlich von den theoretisch zu erwartenden gleichen Anteilen ab. Insbesondere braucht man in vielen Fällen einen höheren Cyan-Anteil (Cyan-Überhang).
Benannt wegen grauer Färbung. Siehe auch Pappe.
Ausgewogenheit zwischen CMY- und neutralen Grauwerten.
Darstellung der Grautöne zwischen Schwarz und Weiß.
Halbtonwerte innerhalb der Grauskala.
Schriftarten, bei denen die Buchstaben gleich bleibende Strichstärken haben und keine Endstriche oder Serifen tragen. Beispiele für serifenlose Schriften sind die Futura, die Helvetica, die Arial, die Optima, die Univers, die Franklin Gothic und die Frutiger. Grotesk-Schriften gelten als funktionell und modern und werden vor allem aus grafischen Gründen verwendet. Vom Standpunkt der Lesbarkeit sind sie für laufenden Text weniger gut geeignet als Serifenschriften.
Ein Grundlinienraster wird festgelegt um die Zeilen auf Vorder- und Rückseiten auf derselben Höhe zu halten (Register oder einer Registerhaltigkeit) - besonders bei dünneren Papiersorten behindert der versetzt durchscheinende Text der Rückseite sonst die Lesbarkeit.
Ineinander verschlungene, geometrische Linienmuster oder Ornamente. Zu finden auf Banknoten, Wertpapieren etc., sollen das Fälschen erschweren. Guillochen dienen oft auch als Rasterlinien für Abbildungen. Metallene Kunstgegenstände erhalten nicht selten von Hand oder maschinell eingravierte Guillochen als Verzierung.
Ist um einen Zylinder gespannt und das Kernelement des Offsetdrucks. Es überträgt das Druckbild von der Druckform auf das Papier. Vom Absetzen der Farbe auf das Gummituch stammt auch die englische Bezeichnung Offsetdruck (Absetzdruck). Das Drucken über ein Gummituch ergibt einen gleichmäßigen Flächendruck, der sogar das Bedrucken von raueren oder genarbten Papieren ermöglicht.
Gussgestrichene Papiere und Kartons bieten einen besonders starken Glanz. Er entsteht nicht durch Satinieren, sondern durch Walzen des feuchten (oder eigens angefeuchteten) Bedruckstoffes mit einem hochglanzpolierten, verchromten Trockenzylinder.
Johann Gensfleisch (heute bekannt als Johannes Gutenberg), wurde 1397 geboren und starb 1468 in Mainz. In der Zeit zwischen 1440 und 1450 erfand er das "Drucken mit beweglichen Lettern" - den Buchdruck. Gutenbergs Buchdruckkunst, die heute als Auslöser einer der größten Revolutionen der Geistesgeschichte gilt, verbreitete sich innerhalb weniger Jahre über die gesamte damals bekannte Welt.
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