Ein Konsortium, in dem Hersteller von Produkten für die Druckvorstufe zusammen arbeiten, um das Farbmanagement - die geräteunabhängige Verarbeitung farbiger Darstellungen - zu fördern. Die Federführung hat die Fogra (Deutsche Forschungsgemeinschaft für Druck- und Reproduktionstechnik e. V., München).
Ein genormter Datensatz, der den Farbraum eines Farbeingabe- oder Farbwiedergabegeräts, z. B. Monitor, Drucker, Scanner etc. beschreibt. Ziel des konsequent eingesetzten Color-Managements ist, dass eine Vorlage, die mit irgendeinem Eingabegerät erfasst wurde, an einem beliebigen Ausgabegerät möglichst ähnlich wiedergegeben wird.
Grafik- und Illustrationsprogramm von Adobe.
Ausschießen, Druckbogenzusammenstellung
Es dient vor allem dazu, Inhalt und Vollständigkeit der Elemente einer Druckvorlage zu überprüfen. Das Imposition Proof ist farbig, allerdings nicht farbverbindlich. Zur Ausgabe dienen heute zumeist großformatige Tintenstrahldrucker.
In Publikationen vorgeschriebene Nennung von Verleger und Drucker von Druckerwerken, auch von Internetangeboten. In aller Regel enthält das Impressum auch noch weitere, zum Teil ebenfalls gesetzlich vorgeschriebene Angaben, etwa Namen verantwortlicher Redakteure, Anschrift der Redaktion sowie Information zu Werbemöglichkeiten in der Veröffentlichung und zum Vertrieb sowie ein Urheberrechtsvermerk.
Druckfreigabe einer Vorlage durch den Auftraggeber.
Engl./amerik. Maßeinheit: 2,54 cm
Satz- und Layoutprogramm von Adobe, vergleichbar mit dem bekannten Quark Xpress. InDesign ist sowohl für Windows als auch für Macintosh erhältlich.
Ein am Beginn eines Textes oder Absatzes aus dem übrigen Satzbild herausgehobener Buchstabe. Das Initial ist größer als die Textschrift, so dass es zwei oder drei Zeilen belegt. In alten Handschriften zählen besondere Farben und reiche Verzierungen zu den Merkmalen der Initialen.
Beim Tintenstrahldrucker wird die Tinte in Form kleinster Tropfen aus einer Vielzahl feiner Düsen direkt auf die zu bedruckende Oberfläche aufgebracht. Der Farbausstoß arbeitet dabei piezoelektrisch oder thermisch. Farb-Inkjet-Drucker arbeiten heute mit bis zu sechs Farben und weit über hundert einzelnen Düsen. Sie erreichen heute je nach Verfahren die Qualität hochwertigen Vierfarbdrucks.
Als oberflächenveredelte Papiersorte muss Inkjet-Papier die Tinte schnell aufnehmen, die durch einen Tintendrucker (Inkjet-Drucker) in hoher Frequenz in Form winziger Tropfen auf das Papier geschleudert werden. Dabei darf die Tinte nicht verlaufen.
Begriff aus der Druckindustrie: man spricht von Inline-Verarbeitung, wenn der Prozess direkt in der Druckmaschine stattfindet oder die für den Arbeitsschritt erforderlichen Module fest mit der Druckmaschine verkettet sind. Dies kann zum Beispiel bei Geräten fürs Lackieren, Falzen, Heften oder zur Qualitätskontrolle der Fall sein.
Bei der Innentrommelbelichtung wird das zu belichtende Format in eine Trommel gezogen und über ein Vakuum fixiert. Der Schreibkopf mit dem Belichtungslaser, der in der Trommel zentriert auf einer Spindel sitzt, belichtet während ständiger Rotation und zeilenweisem Vorschub den Film oder das Plattenmaterial.
Eingabegeräte, über die einem Computer Informationen zugeführt werden können. Dazu gehören heute zum Beispiel die Tastatur, die Maus, der Joystick, das Grafiktablett, der Digitalstift oder das Gamepad, aber z. B. auch der Scanner oder digitale Kameras.
Intaglio ist die Bezeichnung von künstlerischen Gravuren. Im Kunstdruck wird der Begriff als Sammelbezeichnung für die Zeichentechniken verwendet, die im Ergebnis zu Tiefdruckplatten führen: Kupferstich, Stahlstich, Radierung etc. Regenbogendruck (auch Irisdruck) ist ein mehrfarbiger Druck von einer einzelnen Druckplatte, die dazu in verschiedenen Bereichen unterschiedlich eingefärbt wird. Diese Drucktechnik stammt aus dem Kunstdruck, wo sie in Verbindung mit Intaglio-Techniken entwickelt und angewandt wurde.
Freier Datenfluss zwischen verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens, ohne zeitintensive und störungsanfällige Schnittstellen. Unternehmen können ihre Daten auf diese Weise von unterschiedlichen Standorten aus verwalten.
Digitale Verknüpfung aller Produktionsschritte des Druckprozesses vom elektronischen Auftragseingang über Vorstufe und Druck bis hin zur Nachverarbeitung und Versandvorbereitung.
Die Eigenschaften der Software, dem Benutzer diverse Eingriffs- und Steuerungsmöglichkeiten zu ermöglichen.
Übergangs- bzw. Verbindungselement, durch das Datenaustausch zwischen zwei Bereichen stattfindet. Gleichgültig ist es, ob Hardware, Software oder andere Bereiche gemeint sind oder ob zwischen Bereichen gleicher oder unterschiedlicher Kategorie Daten ausgetauscht werden. Es kann ein Stecker oder eine Leitung gemeint sein, die Rechner und Modem verbindet, ein Software-Modul, das Textverarbeitung mit Tabellenkalkulation verbindet, oder auch die Tastatur, als Schnittstelle zwischen Mensch und Computer.
Das Internet (Abkürzung für engl. Interconnected Networks, d. h. verbundene Netzwerke) ist ein weltweites, elektronisches Netzwerk voneinander unabhängiger Netzwerke. Es dient der Kommunikation und dem Austausch von Informationen. Jeder Rechner eines Netzwerkes kann dabei prinzipiell mit jedem anderen Rechner kommunizieren. Die Kommunikation der einzelnen Rechner erfolgt über definierte Protokolle zum Datenaustausch. Umgangssprachlich wird "Internet" häufig synonym zum World Wide Web verwendet, das jedoch nur einer von vielen Diensten des Internets ist.
Nennt man in der Bildbearbeitung die Berechnung zusätzlicher Bildpunkte aus den Werten umliegender Punkte, um die Auflösung über die physikalische Leistung eines Eingabegeräts (Scanner etc.) hinaus zu erhöhen.
Neben der Umwandlung von PostScript-Dateien kommen dem RIP noch weitere Aufgaben wie die Kommunikation zwischen Drucker und Computer sowie die Steuerung und Verwaltung des Druckers zu. Damit stellt der Interpreter alle für die Druckausgabe notwendigen Ein- und Ausgabefunktionen des Druckers bereit.
Aufkleber zur Identifizierung von Produkten, sind in Form von Rollen erhältlich und lassen sich mit einem speziellen Drucker zugleich bedrucken und für ihren späteren Einsatz mit Daten versehen.
Internationale, zehnstellige Standardnummerierung für Bücher mit Angabe der Sprachgruppe, des Verlags, der verlagsinternen Titelnummer und einer Prüfziffer. Das System der ISBN nahm Mitte der 60er Jahre von England aus seinen Anfang. 1969 wurde es in der Bundesrepublik eingeführt.
Verfahren zur einheitlichen digitalen Übertragung von Sprache und Daten im Telefon-Ortsnetz, wobei dem Benutzer mehr Funktionen zur Verfügung stehen als bei einem herkömmlichen analogen Anschluss.
Der Normungsgesellschaft (Sitz in Genf) gehören zahlreiche Staaten an. Sie operiert weltweit. Deutschland ist durch das Deutsche Institut für Normung (DIN) vertreten. Die Gemeinschaft hat die Aufgabe, Normen auf allen Gebieten der Technik - mit Ausnahme der Elektrotechnik - zu entwickeln beziehungsweise einander anzugleichen.
Von der ECI (European Color Initiative) bereit gestellte ICC-Profile für den standardisierten Akzidenzoffsetdruck im 60er und 70er Raster. Die ECI empfiehlt das Profil "ISOcoated.icc" als Grundeinstellung für den CMYK-Arbeitsfarbraum in Photoshop. Dieses Profil gilt für Offsetdruck auf glänzend und matt gestrichenem Papier. Die übrigen Profile des "offset"-Pakets gelten für Offsetdruck auf ungestrichenem Papier mit weißem bzw. gelblichem Papierton, sowie für das vor allem im Rollenoffsetdruck verwendete LWC-Papier.
Informations-Technologien
Testcharts z.B. zum Profilieren von Scannern.
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