Maschine zum Satinieren (Glätten) von Papier.
Papierveredelung durch Glätten der Materialoberfläche zwischen Walzen.
Abgleich von Geräten auf korrekte Funktion. In der Druckvorstufe dient die Kalibrierung von Ein- und Ausgabegeräten (Monitore, Scanner, Belichter) vor allem dazu, ihre Farbdarstellung zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.
Schönschreibkunst.
Großbuchstaben, deren Höhe der Normalhöhe der Kleinbuchstaben entspricht. Ihre Strichstärke und ihr Grauwert orientieren sich an denen der Gemeinen.
Durch Druck bedingte Übertragung von Farbe von einer bedruckten Oberfläche auf die benachbarte Oberfläche. Dies kann zum Beispiel in einer Schneidemaschine durch den Pressbalken geschehen.
Lehre von der Herstellung von Landkarten. Zu den besonderen Problemen der Kartografie gehört die korrekte Ermittlung von Geländehöhen (Topografie) und die möglichst realistische Wiedergabe der gekrümmten Erdoberfläche auf dem ebenen Kartenmaterial.
Liegt im Flächengewicht zwischen Papier und Pappe. Man unterscheidet einlagigen und mehrlagigen Karton.
Temperaturskala, deren Nullpunkt mit dem absoluten Nullpunkt zusammenfällt: 0 K = -273° C. In Kelvin (K) wird die Farbtemperatur angegeben.
Variation der Abstände zwischen bestimmten Buchstabenpaaren innerhalb von Wörtern.
Komplett unbeleuchtete Flächen. Sie entstehen zum Beispiel dann, wenn nur eine Lichtquelle vorhanden ist. Schlagschatten sind im Gegensatz zu Kernschatten teilweise ausgeleuchtete Flächen.
Definition einer Suchanfrage bei Datenbankrecherchen.
Bindeverfahren mit fadenlosen Klebstoffen, bei denen der Buchblock aus einzelnen Blättern besteht. Bei der Blockklebebindung wird der feststehende Buchblock, bei der Fächerklebebindung (Lumbeck-Verfahren) der nach beiden Seiten aufgefächerte Buchblock klebegebunden.
Bezeichnung für Druckstöcke (zumeist Metallplatten) zur Wiedergabe von Bildern im Hochdruckverfahren. Bei Halbtonvorlagen fertigte man Rasterätzungen an, bei Strichvorlagen waren es Strichätzungen. Hochdruckklischees haben heute weitgehend historische Bedeutung. Heute bezeichnet man mit dem Begriff Klischee zumeist im Flexodruck verwendete Hochdruckformen oder auch Tiefdruckformen für den Tampondruck.
Als Körperfarben werden nicht selbst leuchtende Farben bezeichnet. Sie entstehen erst durch die Beleuchtung eines Körpers durch Absorption oder Reflexion des auffallenden Lichtes.
Trägerschicht auf Papier mit Karbondruckfarben, die beim Druck zum Beispiel auf das nächste Blatt übertragen werden.
Die individuelle Ansprache von Kunden durch Informationen, die man im Dialog mit ihm gewonnen hat. Die gespeicherten Informationen über seine Interessen und Vorlieben dienen dazu, ihm nur solche Angebote zu machen, von denen man annehmen kann, dass sie ihn interessieren.
Fachausdruck der Drucker: die Kolumne ist der zu einer Seite gestaltete Text eines Druckerzeugnisses. Die Angaben am oberen Seitenrand heißen dementsprechend Kolumnentitel. Man unterscheidet dabei zwischen lebenden und toten Kolumnentiteln. Lebende Kolumnentitel variieren nach dem Inhalt der betreffenden Seite, tote Kolumnentitel sind unveränderlich und enthalten beispielsweise feste Rubrikbezeichnungen oder auch Seitennummern.
Zueinanderpassen, Verträglichkeit, technisch funktionelle Harmonie, Datenformat-Gleichheit.
Auf dem Farben Farbenkreis gegenüberstehende Farben nennt man Komplementärfarben. Mischt man komplementäre Lichtfarben wird das Farblicht summiert und sie ergänzen sich zu Weiß. Bei subtraktiver Mischung der Körperfarben erhält man ein dunkles Grau bis Schwarz
Die Wirkung zweier Farben, die im Farbton die größte Verschiedenheit haben. Direkt nebeneinander platziert, erreichen Komplementärfarben höchste Leuchtkraft und höchste Farbwirkung, wodurch jede Farbe voll zur Wirkung kommt.
Verfahren zur Reduktion der Datenmenge einer Datei. Bei Bild- und Klangdateien gibt es verlustfreie und verlustbehaftete Datenkompressionsverfahren
Reduzierung eines Datenbestandes auf minimale Menge bei erhalt (Text) oder nur unwesentlichem bzw. gesteuerten Verlust (Bilder) der Dateiinhalte.
Die typographische Maßeinheit Konkordanz entspricht 36 Punkt. Weitere Bedeutung: eine alphabetische Liste der wichtigsten Wörter, die in einem Buch verwendet werden.
Kleiner Schriftgrad (sechs bis acht Punkt) für Texte, die nicht gelesen, sondern nur gelegentlich "konsultiert" werden müssen.
Dienen zur effektiven Qualitätskontrolle in Reproduktion und Druck. Sie sind Teil eines umfassenden Systems zur Qualitätssicherung. Für den Druckprozess gibt es eine Vielzahl von Kontrollstreifen, als Beispiel sind erwähnt: Der Medienkeil für Proof und Druck, der digitale Plattenkeil zur Kontrolle der Druckplatten, der digitale Druckkontrollstreifen zur Kontrolle des Fortdrucks etc.
Die Überführung einer Datei von einem Dateiformat in ein anderes.
Die letzte Instanz zur Beseitigung von Rechtschreibfehlern vor der Drucklegung. Heute glaubt man oft, die ursprüngliche Funktion des Korrektors durch Computerprogramme ersetzen zu können. Dies ist nur insofern richtig, als auf formale Fehler (Rechtschreibung, Zeichensetzung, einfache grammatikalische Konstruktionen) geprüft wird. Eine inhaltliche Prüfung können diese Programme in der Regel nicht leisten.
Für die Korrektur von Texten haben sich im Druckgewerbe bestimmte Zeichen und zugehörige Regeln eingebürgert, die schließlich unter der Bezeichnung DIN 16 511 auch zur verbindlichen Norm erhoben wurden.
Wird zu mindestens 90 Prozent aus frischem, in der Regel ungebleichtem Sulfatzellstoff (Kraftzellstoff) hergestellt. Es zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Beständigkeit aus.
Wird mit Schwertfalz- oder Taschenfalzmaschinen erzeugt. Die Druckbogen werden dabei mehrere Male im Winkel von 90 Grad zueinander gefalzt. Dadurch entstehen mehrseitige Produkte. Es wird stets die längere Bogenseite gefalzt. Je nachdem, wie oft dieser Vorgang wiederholt wird, spricht man von Ein-, Zwei-, Drei- und Vierbruchfalzung.
Bogenoffsetdruck in hoher Qualität auf hochwertiges Papier. Kommt bei der Produktion von aufwendigen Bildbänden zur Anwendung.
Hochwertiges, beidseitig aufwändig gestrichenes (beschichtetes) Papier für anspruchsvolle Druckarbeiten. Es hat eine meist glänzende, sehr gleichmäßige und glatte Oberfläche; es gibt aber auch matte und halbmatte Qualitäten. Auf Kunstdruckpapier lassen sich Bilder mit feinstem Raster im Hoch- oder Offsetdruck wiedergeben.
Besonders weiches, saugfähiges Papier.
Diese Schrift (benannt nach dem Slawenapostel Kyrillos, der von 826/27 bis 869 lebte) entstand - ursprünglich für den kirchlichen Gebrauch - aus dem griechischen Großbuchstaben-Alphabet ("Majuskel"), das insbesondere den phonetischen Besonderheiten des Slawischen angepasst wurde. Die Schrift wird heute in einer inzwischen vereinfachten Form in Russland und einer Reihe von Staaten der ehemaligen Sowjetunion sowie in Bulgarien, Serbien und der Mongolei verwendet.
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