Das Lackieren (Aufbringen einer farblosen, glänzend oder matt trocknenden Lackschicht) verbessert das Aussehen eines Druckprodukts und erhöht besonders bei mattem Papier die Abriebfestigkeit der Druckfarben.
Das Kaschieren von Drucken, Einbänden etc. mit einer durchsichtigen Schutzfolie (zumeist aus Polyester). Oftmals vorzufinden bei Getränke- und Speisekarten.
Netzwerk, dessen Ausdehnung in der Regel auf zehn Kilometer begrenzt ist.
Papier mit einer besonders guten Dimensionsstabilität.
Ausgabeeinheit, bei der ein von einer Laserlichtquelle erzeugter Lichtstrahl über Optik und/oder Spiegel auf ein fotosensitives Material gelenkt wird; durch vorgeschaltete, mit der Ablenkeinheit zeitlich koordinierte An-/Aus-Schalter werden einzelne Punkte (Spots) erzeugt; der Zusammenhang der Punkte wird von einem Programm beziehungsweise einer Seitenbeschreibungssprache und dem Treiber des Laserbelichters gesteuert.
Eine durch Laserstrahlen angesteuerte punktförmige Lichtquelle beziehungsweise Lichtaustrittsöffnung.
Der Laserdrucker ist ein elektronischer Drucker zur Produktion digitaler Ausdrucke und wurde 1971 von Gary Starkweather bei Xerox PARC konstruiert. Er gehört im Gegensatz zu Nadel- oder (älteren) Tintenstrahldruckern zu den so genannten Seitendruckern und druckt somit immer eine komplette Seite auf einmal. Er arbeitet mit einer sich drehenden Trommel, deren Oberfläche bei Lichteinfall leitfähig wird. Diese Trommeloberfläche wird zunächst elektrisch aufgeladen. Dann schreibt ein Laser-Lichtstrahl über ein rotierendes Spiegelrad die Druckinformation zeilenweise auf die Trommel. Dort, wo Licht auf die Trommeloberfläche trifft, wird sie entladen. Anschließend aufgebrachtes Farbpulver haftet dadurch nur an den unbeleuchteten Stellen. Auf Papier übertragen und durch Wärme fixiert, erzeugt es das gewünschte Druckbild.
Zur speziellen Verwendung im Laserdrucker. Es hat eine gleichmäßige, speziell präparierte Oberfläche für eine höchstmögliche Tonerhaftung und zur sofortigen elektrischen Entladung im Laserdrucker.
Richtung, in der Papier durch die Papiermaschine läuft. Dies ist in der Regel auch die bevorzugte Faserrichtung im Papier, und in dieser Richtung ist es meist steifer und dimensionsstabiler. Auf Bogenpaketen ist die Laufrichtung des Papiers oft durch einen Pfeil gekennzeichnet.
Durchschnittlicher Raum zwischen zwei Zeichen, auf den ganzen Textblock gesehen.
Entwurf, nach dem ein Druckerzeugnis gestaltet wird. Hierzu gehören das Aussehen und die Anordnung von Texten, Bildern und anderen grafischen Elementen sowie die Typografie. Auch der Vorgang der grafischen Gestaltung von Druckerzeugnissen selbst wird als Layout bezeichnet.
Abbildungen, die in geringer Auflösung rein zu Layoutzwecken eingescannt werden.
Bestimmt zur Zusammenstellung grafisch aufbereiteter Seiten mit Satzschrift, grafischen Elementen, Grafiken und Bildern.
Flüssigkristallanzeige
Standardverfahren zur Abfrage von Adressverzeichnissen im Internet.
Dient dazu, Papier beschreibbar zu machen und besondere Eigenschaften zu erzielen. Meist wird der Leim der Papiermasse bereits vor der Verarbeitung beigegeben (Stoffleimung), für spezielle Papiersorten gibt es jedoch auch eine nachträgliche Oberflächenleimung innerhalb der Trockenpartie der Papiermaschine.
Fortlaufende parallele Falzung von Broschüren nach Art einer Ziehharmonika, bei der die Falzung abwechselnd nach vorn und hinten erfolgt. Der Begriff leitet sich von einer Liste der Geliebten von Don Juan in Mozarts Oper "Don Giovanni" ab, die dessen Diener Leporello anlegte.
Indirekter Hochdruck. Bei diesem Druckverfahren wird die Druckfarbe von der Druckform über einen Gummituchzylinder ohne Feuchtung auf den Bedruckstoff übertragen. Das Letterset-Verfahren findet unter anderem beim Endlosformular und beim Verpackungsdruck Anwendung.
Die Unempfindlichkeit von Farben gegenüber dem Einfluss von Licht des natürlichen Sonnenspektrums. In der Wollskala sind nach der Norm DIN 54003/4 acht Stufen von "sehr gering" bis "hervorragend" definiert. Stufe drei (mäßig lichtecht) bedeutet etwa, dass man die Farbe im Sommer vier bis acht Tage und im Winter zwei bis vier Wochen lang dem Tageslicht aussetzen kann, ohne dass eine merkliche Ausbleichung eintritt.
Hellste Töne eines Bildes.
Doppelbuchstaben wie "ff" oder Kombinationen wie "fl" oder "ft", die wie ein Zeichen behandelt werden.
Schwarz-Weiß-Grafiken
Erste funktionierende und bis heute unübertroffene Zeilensetzmaschine - revolutionierte das Druckwesen, insbesondere die Zeitungsherstellung. 1886 erstmals bei der Zeitung New York Tribune eingesetzt, blieb die Linotype in ihren Grundfunktion bis zu ihrer Ablösung durch elektronische Setzverfahren gleich: Mit einer Schreibmaschinen ähnlichen Tastatur bedient, stellt sie Metallmatrizen von Buchstaben und anderen Zeichen sowie Zwischenräumen zu Druckzeilen zusammen, die in einem automatischen Vorgang mit einer Bleilegierung ausgegossen werden. Auf diese Weise entstehen Schriftzeilen, die man dann zu Textkolumnen zusammenstellen kann.
Open Source-Betriebssystem, das auf UNIX System V und BSD UNIX basiert.
Erfunden 1789 von Alois Senefelder, ist die Lithografie ein Verfahren zur Herstellung von Druckformen für den Steindruck. Die Druckvorlage wird mit spezieller Tinte oder Kreide direkt auf einen glatt geschliffenen Steinblock aus kohlensaurem Kalk übertragen. Vor dem Einfärben mit öliger Druckfarbe wird der Steinblock angefeuchtet. Die beschriebenen Stellen nehmen anschließend die ölige Druckfarbe an, während der unveränderte Kalkstein die Farbe abstößt. Mit Lithografien bezeichnet man umgangssprachlich auch Kopiervorlagen für den Offsetdruck.
Protokollierung der sich ändernden Aktionen auf der Datenbank. Dieses Protokoll wird zum Beispiel für den Wiederanlauf und die Wiederherstellung einer Datenbank zwingend benötigt.
Maßeinheit für reprotechnische Raster.
Maßeinheit für reprotechnische Raster.
Benannt nach dem Buchbindermeister Emil Lumbeck (1886 - 1979). Es ist eine fadenlose Klebebindung für Broschüren, Bücher etc. Der Bund des Buchblocks wird geschnitten, sodass einzelne Blätter entstehen. Nach Einklemmen des Buchblocks wird der herausragende Bund nach einer Seite aufgefächert und mit Klebstoff bestrichen. Der Vorgang wiederholt sich beim Auffächern des Blocks zur anderen Seite.
Teil von Farbmodellen, beschreibt die Leuchtfähigkeit einer Farbe.
Für Rollenoffset- und Tiefdruckpapiere haben sich durch die Globalisierung der Papierindustrie eine Reihe englischer Bezeichnungen eingebürgert. Je nach Flächengewicht gibt es für gestrichene Papiere die Klassen HWC, MWC, LWC und ULWC - jeweils holzhaltig und in verschiedenen Varianten, auch satiniert. MFC-Papier ist gestrichen, überwiegend aus Holzschliff hergestellt, mit einem Flächengewicht von 48 bis 80 Gramm pro Quadratmeter, teilweise mit höherem Volumen. LLWC ist besonders leicht gestrichenes Papier für den Rollenoffsetdruck. Bei SC-Papier handelt es sich um satiniertes, holzhaltiges Naturpapier, überwiegend aus Holzschliff und Altpapier.
Verlustfreies Komprimierungsverfahren für Bilddaten.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |