Gerät zur Drahtheftung von Druckerzeugnissen. Dabei werden Druckbogen und Umschlag in der gewünschten Reihenfolge ineinander gelegt, ausgerichtet und mit Drahtklammern geheftet. Als letzter Arbeitsgang wird das Heft auf drei Seiten beschnitten.
Druckprinzip der Offsetdruckmaschine, bei der um einen zentralen Gegendruckzylinder herum mehrere vollständige Druckwerke mit Plattenzylinder, Gummizylinder, Farbwerk und Feuchtwerk angeordnet sind. Dadurch werden alle Farben in einem Vorgang nass-in-nass gedruckt.
Nachbehandlung des Papiers. Dabei läuft das Papier über mehrere Walzenpaare und der Papieroberfläche somit mehr Glätte und Glanz verleihen.
Farbsättigung
Reinheit einer Farbe. Die Sättigung gibt an, wie farbig die Farbe erscheint, sie beeinflusst ihre Intensität. Je höher die Sättigung, desto intensiver die Farbe. Farben mit niedriger Sättigung sehen ausgeblichen aus. Schwarz, Weiß und Grau haben keine Sättigung und für reine Farben ist die Sättigung maximal.
Als Satz bezeichnet man in der Druckerei die Zusammenstellung von Texten aus Lettern bei der Herstellung von Druckformen. In den letzten Jahrzehnten ist der Bleisatz immer mehr zunächst vom Fotosatz und später vom Computersatz (Desktop Publishing) abgelöst und verdrängt worden.
Bestimmt zur Zusammenstellung grafisch aufbereiteter Seiten mit Satzschrift, grafischen Elementen, Grafiken und Bildern.
Definition einer Fläche auf dem Seitenformat, die mit dem Satz, das heißt Texten, Bildern, Grafiken gefüllt werden soll. Der Satzspiegel wird begrenzt durch die Satzspiegelränder, also die Stege außerhalb der bedruckten Fläche.
Gerät zur Erfassung von Bilddaten. Der Scanner arbeitet durch optische Abtastung der zu erfassenden Vorlage. Lichtempfindliche Sensoren wandeln die Helligkeits- und Farbinformationen in elektrische Werte um. Die beiden wichtigsten Scanner-Bauformen sind Trommel- und Flachbettscanner.
Filter in Bildverarbeitungsprogrammen zur Erhöhung des optischen Kontrastes, Veränderung der Kontrast- und Helligkeitsstufen von benachbarten Pixeln, um den Eindruck einer höheren Schärfe zu erzielen. Kanten, Übergänge, Linien und Tonwerte werden deutlich hervorgehoben.
Schriftgrade, die für Überschriften verwendet werden (ab circa 16 Punkt).
Schnittmarke auf dem Druckbogen für das Nettoformat einer Seite.
Bogendruckmaschine, die den Druckbogen in einem Bogendurchlauf beidseitig (Schön- und Widerdruckseite) bedruckt.
Papierseite, die sich bei der Herstellung auf der vom Sieb abgewandten Seite befindet. Diese Seite ist qualitativ besser als die dem Sieb zugewandte "Siebseite". Dort ist durch das in dieser Richtung abfließende Wasser die Menge an Füllstoffen geringer und ein leichter Abdruck des Metallgewebes zu sehen.
Schrenzpapier dient vorwiegend als Ausgangsmaterial für Wellpappe. Es ist einfachstes Papier, das ausschließlich aus unsortiertem Altpapier hergestellt wird. Es ist meist grau, manchmal bräunlich eingefärbt und hat ein Flächengewicht von 80 Gramm pro Quadratmeter und mehr.
Komplette Schriftschnitte (wie fett, mager, kursiv) einer bestimmten Schrift.
Maß für die vertikale Ausdehnung eines Buchstabens, gemessen in Punkten oder in Millimetern.
Zusammenstellen von Schriftzeichen zu formatiertem Text als Material für die Herstellung von Druckvorlagen. Bis zur Erfindung von Setzmaschinen erfolgte der Schriftsatz von Hand mit einzelnen Typen. Die erste Umwälzung im Schriftsatz brachte die 1882 von Ottmar Mergenthaler patentierte Zeilensetzmaschine Linotype. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgte der Schriftsatz zunehmend als Lichtsatz. Heute hat sich der Satzvorgang zusammen mit dem Seitenumbruch weitgehend als Desktop Publishing in den Computer selbst verlagert.
Eine von mehreren Versionen einer Schriftart.
Fachausdruck für einen unzulässigen Umbruch. Bei diesem steht die erste Zeile eines Absatzes als letztes auf einer Seite oder in einem Absatz.
Art und Weise wie die Farbe Schwarz innerhalb eines Vierfarbsatzes eingesetzt wird. Eigentlich wird Schwarz im CMYK-Farbsystem nicht benötigt, um die verschiedenen Farbtöne eines Bildes darzustellen sondern um den Kontrast und die Detailzeichnung in dunklen Bereichen zu verbessern. Dient die Farbe nur zu diesem Zweck, spricht man von kurzem Schwarz oder auch Skelettschwarz.
Stark in der Oberfläche geglättete und in der Dicke reduzierte Papiere.
Als "Screendesign" bezeichnet man die optische Darstellung der Inhalte einer Website am Bildschirm.
Ganz grober Entwurf einer Werbung - Vorstufe zum "Rough".
Papiersorten bis zu einem Flächengewicht von 30 Gramm pro Quadratmeter.
Beschreibt den Aufbau einer Seite, wie diese später in einem speziellen Ausgabeprogramm/-gerät aussehen soll.
Die Schrift auf der Schichtseite des Films verhält sich spiegelverkehrt.
Platzierung von fertigen Seiten auf dem Standbogen. Hierzu werden spezielle Ausschießprogramme eingesetzt.
Aus zwei Grundfarben eines Farbsystems durch Mischung erzeugte Farbtöne. Mischfarben erster Ordnung bestehen aus zwei Grundfarben mit jeweils gleichen Anteilen. Alle anderen Mischungen ergeben Sekundärfarben höherer Ordnung.
Rohstoffe, gewonnen aus Altpapier für die Papierherstellung. Es kann sich um Zellstofffasern oder Holzstofffasern in reiner Form oder in Mischung handeln.
Zur Verringerung von Streuverlusten ist diese Herstellung gebundener Druckerzeugnisse aus einer Auswahl von Komponenten gedacht. So lassen sich beispielsweise Kataloge in mehreren Versionen herstellen, deren Inhalt auf die Wünsche verschiedener Kundengruppen abgestimmt ist.
Die Umrechnung von RGB-Farben (Rot, Grün, Blau) nach CMYK-Farben (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz) bezeichnet.
Kleiner Endstrich am Ende eines Buchstaben. Sie ist typisch für die so genannten Antiqua-Schriften, die sich auf das antike Rom zurückführen lassen. Serifen fördern die Lesbarkeit von Schriften.
Grundsätzlich eine auffallende Betonung der Serifen.
Druckschriften ohne Serifen.
Siehe Siebdruck.
Druckverfahren, bei dem die Druckform aus einem Siebgewebe mit Druckschablone besteht. Die Druckfarbe wird durch die Druckform hindurch auf das zu bedruckende Material übertragen. Zum Übertragen des Bildes auf das Sieb existieren mehrere Methoden von einfacher manueller Art bis zum fotografischen Prozess. Der Farbauftrag beim Siebdruck ist fünf bis zehnmal so dick wie bei anderen Druckverfahren. Er eignet sich daher besonders für hochwertige Werbedrucke, Schilder, Plakate und Verpackungsdrucke.
Spezielle Variante des Offsetdrucks, bei der man neben den Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz zusätzlich Violettblau, Grün und Orangerot einsetzt. Das nach einer Theorie des Farbenspezialisten Harald Küppers entwickelte System liefert auch im Bereich der zusätzlichen drei Farben leuchtende Druckergebnisse, die sich mit dem normalen Vierfarbdruck nicht erreichen lassen.
Plattenmaterial mit hoher Lichtempfindlichkeit und breitem Spektrum. Nachteile: keine Tageslichtverarbeitung, große Schwankungen in den Lieferungen und große Verschmutzung des Plattenentwicklers.
Komprimierungsformat, welches praktisch nur auf Apple-Rechnern eingesetzt wird.
Diesen Schwarzaufbau bezeichnen Drucker auch als kurzes Schwarz. Es ist ein schwarzer Farbauszug eines Vierfarbsatzes, wenn nur Kontrast und Details in den dunkelsten Regionen der Abbildungen hinzugefügt werden und daher relativ wenig Schwarz enthalten ist.
Etiketten, die zur Identifikation von Gegenständen Transponder als Komponenten drahtloser Identifikationssystemen auf Radio-Basis (RFID - Radio Frequency Identification) enthalten. Diese Vorrichtungen lassen sich so klein und leicht ausführen, dass sie in Aufklebern üblicher Größe Platz finden.
Dient zur Simulation eines Druckergebnisses auf einem Monitor. Ein aussagekräftiges Softproof setzt die sichere Beherrschung des Prozesses der elektronischen Bildverarbeitung durch Color Management vom Eingabegerät bis zur Druckmaschine sowie definierte Lichtverhältnisse am Aufstellungsort des Bildschirms voraus.
Das Interpretieren der Postscript-Daten läuft als Rechenprozess auf dem Rechner des Ausgabegerätes.
Sonderfarben sind zusätzlich zu den Grundfarben CMYK (Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz) verwendete Druckfarben beim Mehrfarbdruck. Beispiele hierfür sind Gold, Silber oder Leuchtfarben.
Zu den Sonderzeichen gehören beispielsweise Satzzeichen, Klammern, mathematische Symbole und Buchstaben, die Diakritika tragen, darunter auch die deutschen Umlaute.
Erweitern der Laufweite einer Schrift durch Verändern des Einheitswertes.
Leitet man weißes Licht (eine Mischung vieler Wellenlängen) durch ein Glasprisma, erhält man eine Reihe von Farben, die kontinuierlich ineinander übergehen. Im Wesentlichen ergeben sich die Spektralfarben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett. Eine Spektralfarbe kann nicht weiter zerlegt werden.
Mit dem Spektralfotometer findet eine Farb-, Buntton-Messung statt. Diese Messung hilft die subjektive Empfindung Farbe zu objektivieren und in einfacher Form darzustellen. Ein Spektralfotometer misst das Verhältnis von einfallendem zu reflektiertem Licht einer farbigen Probe in genau bestimmten Wellenlängenschritten und -abständen über das ganze sichtbare Spektrum.
Erweiterung des Zeichenabstandes der Buchstaben zueinander (Laufweite), eines Textes, eines Wortes oder einer Buchstabenkombination zum Zweck der Auszeichnung oder aus ästhetischen Gründen.
Sonder- oder Schmuckfarbe.
Festlegung von Seitenstellung auf dem Druckbogen.
Form zum Heraus- oder Anstanzen von Papier- oder Kartonbogen, Folien etc.
Bezeichnung für die freien Streifen zwischen dem Satzspiegel und den Seitenrändern. Man unterscheidet zwischen dem Kopf-, dem Fuß, dem Seiten- und dem Bundsteg.
Flachdruckverfahren, als Druckform dient der Solnhofer Kalkstein (aus Solnhofen/Mittelfranken). Von Alois Senefelder 1796 erfunden, fand das Verfahren besonders im 19. und angehenden 20. Jahrhundert weite Verbreitung, wird heute im Wesentlichen nur noch für grafische Arbeiten eingesetzt.
Tiefdruckverfahren, welches Druckplatten verwendet, in die das Druckmotiv in Form von Linien und Punkten eingraviert (gestochen) ist. Eingesetzt wird der Stichtiefdruck vornehmlich für repräsentative Drucksachen, Wertpapiere und Banknoten. Auch sind Farbaufträge bis etwa 0,1 Millimeter Höhe möglich, so dass sich der Druck als Relief ertasten lässt. Bei Banknoten dienen solche Aufdrucke als Schutz gegen Fälschungen.
In einem Programm oder einer Seite gespeicherte Sammlung von Gestaltungsanweisungen (Schriften, Farben, Abstände usw.).
Beschichtung von Papieren aus natürlichen Pigmenten, einem Bindemittel sowie verschiedenen Hilfsstoffen. Dient zur Verbesserung der Oberflächenglätte, des Glanzes, der Weiße und der Bedruckbarkeit
Der Code besteht aus einem System von schmalen und breiten, dunklen und hellen Streifen. Eine der gebräuchlichsten Anwendungen von Streifencode-Markierungen ist der so genannte EAN-Code zur Identifikation von Waren aller Art. Der EAN-Code legt auch die Repräsentation der einzelnen Ziffern durch den Streifencode fest.
Unerwünschter Lichteinfall in Geräte wie Belichtern und Kameras.
Eine Druckplatte (meist für den Hochdruck), die durch Ätzung nach einer Strichvorlage hergestellt wurde.
Alternative Bezeichnung für Streifencode, der zur Darstellung von Zeichen in maschinenlesbarer Form dient.
Vorlagen, bei denen jede Farbe in einem einzigen Tonwert vorliegt. In der Regel handelt es sich bei Strichvorlagen um Schwarz-Weiß-Abbildungen, zum Beispiel Zeichnungen.
Erzeugen ihren Farbeindruck nicht ausschließlich mit Farbstoffen, sondern durch ihren physikalischen Aufbau. Sie enthalten spezielle Strukturen - zum Beispiel dünne, transparente Plättchen, die Licht bestimmter Wellenlänge mit Hilfe von Interferenzeffekten selektiv reflektieren. Strukturfarben erzeugen schillernde Farbeffekte, die je nach Blickwinkel variieren können. In der Natur hat diese Art der Farberzeugung bei Insekten und manchen Vogelarten Vorbilder.
Bei Verläufen kann es gelegentlich zu Stufenbildungen kommen, der glatte Verlauf wird durch störende Stufen unterbrochen. Ursache hierfür sind Tonwertsprünge, hervorgerufen durch das Berühren von benachbarten Rasterpunkten, was zu einer deutlich wahrnehmbaren Zunahme des Tonwertes führt.
Die Subtraktive Farbmischung ist ein optisches Modell, das Verhalten von Körperfarben bei der Mischung von Farbpigmenten beschreibt.
US-amerikanischer Farb-Standard für den Rollenoffsetdruck.
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