W - Glossar

WAN (Wide Area Network)

Netzwerk, das geografisch entfernte Standorte verbindet (im Unterschied zu LANs).

Wasserlack (auch Dispersionslack)

Wasserbasierend und relativ schnell trocknend, sind zudem geruchsfrei und vergilben nicht.

Wasserloser Offsetdruck

Verwendet Druckplatten aus Silikon, bei denen die nicht druckenden Bereiche (im Gegensatz zum herkömmlichen Offsetdruck) nicht durch Auftragen eines Feuchtmittels auf Wasserbasis farbabweisend gemacht werden müssen, sondern von sich aus die ölige Druckfarbe abstößt. Dieses Druckverfahren gilt als umweltfreundlicher, weil es ohne Feuchtmittel auskommt. Zudem lassen sich damit qualitativ bessere Druckergebnisse erzielen und feinere Raster einsetzen.

Wasserzeichen

Zeichnungen im Papier, die durch unterschiedliche Papierstärke hervorgerufen werden. Das echte Wasserzeichen entsteht schon in der Siebpartie der Papiermaschine mit Hilfe einer Wasserzeichenwalze. Halbechte Wasserzeichen (Molette-Wasserzeichen) werden nach dem Verlassen der Siebpartie in das immer noch nasse Papier eingeprägt. Die "unechten" Wasserzeichen entstehen außerhalb der Papiermaschine durch Bedrucken mit farblosem Lack oder durch Prägen.

Web-Shop (Elektronischer Handel)

Als Elektronischer Handel (auch Internetverkauf, Elektronischer Marktplatz, Virtueller Marktplatz, E-Commerce, E-Business) wird der virtuelle Einkaufsvorgang via Datenfernübertragung innerhalb der Distributionspolitik des Marketings bezeichnet. Hierbei wird über das Internet eine unmittelbare Handels- oder Dienstleistungsbeziehung zwischen Anbieter und Abnehmer abgewickelt. Im weiteren Sinne umfasst er jede Art von geschäftlicher Transaktion, bei der die Transaktionspartner im Rahmen von Leistungsanbahnung, -vereinbarung oder -erbringung elektronische Kommunikationstechniken einsetzen. Der in der Literatur hierfür häufig zu findende Begriff des Electronic Business wurde durch eine IBM-Werbekampagne in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts populär.

Weichzeichnen

Bildveränderungen, welche die Bild- und Konturenschärfe eines Bildes verringern. Bildbearbeitungsprogramme bieten eine Fülle von Weichzeichnungsfiltern zur Auswahl an.

Weißabgleich

Unterschiedliche Lichtquellen haben eine unterschiedliche Farbtemperatur. Je niedriger die Farbtemperatur, desto rötlicher ist dieses Licht, je höher die Temperatur, desto bläulicher. Ohne einen Weißabgleich werden aufgenommene Photos mit genau diesem Farbstich aufgenommen. In einem Raum mit Glühlampen ohne Blitz aufgenommene Photos weisen einen Rotstich auf. Der Weißabgleich berücksichtigt diese Farbtemperatur der Beleuchtungsquelle und "rechnet sie raus", so dass ein weißer Gegenstand auch bei Glühlampenbeleuchtung auf dem Photo weiß aussieht.

Weißgrad

Der Weißeindruck von Papier.

Weißpunkt

Definition des hellsten Bereiches eines Bildes - wird zur Einstellung der anderen Bildbereiche genutzt (Referenzpunkt). Dieser hellste Punkt eines Bildes wird zur Bezugsgröße für die Helligkeit aller anderen Punkte.

Weiterverarbeitung

Sämtliche Arbeitsschritte, die nach dem Druckvorgang zu dem fertigen Druckerzeugnis führen. Dazu können z.B. das Falten, Zusammenlegen und Beschneiden der bedruckten Bogen sowie das Binden und gegebenenfalls das Verpacken gehören.

Wellpappe

Besteht in seiner einfachsten Form aus einer gewellten Papierbahn, die mit zwei ineinander greifenden, geriffelten Walzen mit Druck und Hitze hergestellt wird, und aufgeklebten glatten Papierbahnen auf einer oder beiden Seiten.

Werkdruck

Druck von Büchern und Broschüren, die hauptsächlich Text und nur wenig Bilder enthalten.

Werkdruckpapier

Holzfreies und holzhaltiges Papier mit höherem Volumen zur Herstellung von Büchern.

Wickelfalz

Spezielle Falzart, bei der jeder Bruch parallel und in gleicher Richtung erfolgt, so dass je nach Anzahl der Brüche eine Wicklung entsteht. Der Wickelfalz ist ein Parallelfalz. Zwei oder mehrere gleich breite Teile des Falzbogens werden um ein Bogenteil gefalzt. Ein Zweibruch-Wickelfalz ergibt demnach drei Blatt (sechs Seiten), ein Dreibruch-Wickelfalz vier Blatt (acht Seiten).

Widerdruck

Zweiter Druckgang, bei dem die Rückseite des Druckbogens bedruckt wird. Den ersten Durchgang bezeichnet man als Schöndruck.

Workflow

Eine klar definierte Abfolge computerbasierter Aktivitäten. Zum Beispiel werden so Dokumente in geordneter Weise von einer Arbeitsstufe zur nächsten bewegt.

Workflow Management

Es umfasst alle Aufgaben, die bei der Modellierung Ausführung und Steuerung der Workflows erfüllt werden müssen.

Wysiwyg (Abkürzung "What you see is what you get")

Was du siehst ist was du bekommst. Bei DTP-Systemen ist diese Funktionsweise unabdingbare Voraussetzung für die Arbeit.

 

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