Der Abbildungsmaßstab beschreibt das Verhältnis zwischen der Abbildungsgröße und der Größe eines Gegenstandes. Diese wird als Dezimalbruch oder Verhältniszahl angegeben.
Typographie Zeichen, die durch das Zusammenziehen von Buchstaben entstehen. Ein Beispiel dafür ist das Zeichen "&", eine Kombination der Buchstaben "e" und "t" zu "et.
Anweisung oder Druckerbefehl hinsichtlich Schrift, Zeilenmaß usw., der sich auf einen Absatz in einem Text bezieht.
Programm von Adobe, zum Erzeugen von Dokumentenseiten, die mit Hilfe eines Readers auf jeder gängigen Rechnerplattform angesehen und auf PostScript-Druckern gedruckt werden können. Es bleiben dabei alle Schriften, Farben und Formen des Dokumentes erhalten, auch wenn die Schriften oder das Programm, mit der die Seite oder das Dokument erzeugt wurde, nicht auf dem Rechner des Betrachters vorhanden ist.
Künstliches Wort (Abkürzung ausgeschlossen) aus den Anfangsbuchstaben seiner Einzelworte.
Lichtfarbenmischung. Weil sich die Intensitäten der Lichtfarben addieren, nennt man diesen Vorgang additive Farbmischung Mit den Grundfarben Rot, Grün und Blau lassen sich in der Theorie alle sichtbaren Farben bilden, wobei alle drei Farben zu gleichen Teilen übereinander projiziert Weiß ergeben. Das gängige bei Bildschirmen und Scannern eingesetzte additive Farbmodell RGB verwendet diese Grundfarben. Durch Mischen von je zwei dieser Farben zu gleichen Anteilen entstehen als Sekundärfarben Cyan, Magenta und Gelb, die ihrerseits die Grundfarben des subtraktiven Farbmodells CMYK bilden.
Systemverwalter in einem Netzwerk. Er verfügt über alle Zugriffsrechte und ist für die Betreuung des Netzwerks zuständig.
Adobe Systems Incorporated wurde 1982 gegründet und ist ein führender Software-Hersteller im Grafik- und Bildbearbeitungsbereich. Zu den Produkten zählen das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop, das Illustrationsprogramm Illustrator sowie die Desktop-Publishing-Programme Indesign und Pagemaker. Von Adobe stammen auch die Seitenbeschreibungssprache Postscript sowie das geräteunabhängige Datenformat PDF (Portable Document Format).
Papiersorten für großformatige Werbeflächen, meist holzhaltig und stark geleimt.
In der Typographie bezeichnet man so die geschweifte Klammer "{ }".
Bezeichnung für Drucksachen kleineren Umfangs für Privatpersonen, Betriebe, Verwaltungen etc. Zeitungen, Zeitschriften und Werke sind keine Akzidenzen. Die Bezeichnung Akzidenz erklärt sich dadurch, dass Drucker im 15. Jahrhundert in der Regel hauptsächlich mit der Herstellung von Büchern beschäftigt waren und Akzidenzarbeiten nur gelegentlich anfielen.
Struktur, Muster, Grundschema; zum Beispiel bei der Wiederholung definierter Elemente und Vorgänge oder bei einem Programm oder einer Verarbeitungs- beziehungsweise Entscheidungsfunktion.
ein zusätzlicher Farbkanal in digitalen Abbildungen, der zusätzlich zu den in einem Farbraum kodierten Farbinformationen die Transparenz ("Durchsichtigkeit") der einzelnen Bildpunkte speichert.
Bei dieser Falzart wird ein Blatt so gefaltet, dass zwei Flügel entstehen, die von einer weiteren Seite zu öffnen sind. Man unterscheidet zwischen Zwei- und Dreibruchfalz. Auch Gatefold oder Fensterfalz genannt.
Für Recyclingzwecke zur Papierfabrik zurückgeführte Papierabfälle aus Produktion, Handel, Haushalten, etc.
Auch "autotypisches Raster" genannt - ein Rasterverfahren, bei dem die Rasterpunkte gleiche Abstände besitzen und die Halbtöne durch unterschiedliche Größen der Rasterpunkte erzeugt werden. Um die Entstehung von Moiré zu verhindern, müssen bei diesem Rasterverfahren mehrere Farbformen im Zusammendruck in genau einzuhaltenden Rasterwinkeln zueinander verdreht werden.
Eine "gestufte" Darstellung, Wiedergabe, Wertigkeit; ein Signal oder ein Wert ist analog zu dem Zustand einer Quelle oder dem Grad bzw. Anteil der zu erzeugenden Wirkung mehr oder weniger hoch oder vielfach. Analoge Techniken in allen Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnik weichen zunehmend der digitalen.
Dient dazu, das zu erwartende Druckergebnis gleichsam in einem Probelauf unmittelbar an der Druckmaschine zu begutachten.
Sie dient bei einem Andruck als Qualitätsprüfung und zur Beurteilung der Farben auf dem Bedruckstoff. Dazu werden auf einer kleinen Fläche beim Vierfarbdruck die vier Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz allein und in verschiedenen Kombinationen zusammen gedruckt.
Der Anilindruck bezieht seinen Namen von den verwendeten anilinhaltigen Farben. Die nach diesem Verfahren arbeitenden Druckmaschinen nutzen elastische Gummiwalzen als Hochdruckform und drucken mit schnell trocknenden, dünnflüssigen Farben. Mit ihnen bedruckte man vor allem Verpackungsmaterial.
Hochdruckverfahren, das mit einer sehr einfachen Farbzuführung arbeitet. Eine nach Art eines Rasters mit kleinen Vertiefungen überzogene Farbwalze ("Aniloxwalze") wird im Überschuss eingefärbt, eine Rakel entfernt anschließend die überschüssige Farbe. Dies führt sofort zu einem sehr gleichmäßigen Farbfilm, so dass im Farbwerk keine weiteren Walzen zur Farbverteilung erforderlich sind. Vorteile des Verfahrens: die einfache Konstruktion des Farbwerks und die leichte Steuerbarkeit der Farbzufuhr.
Allgemein "bewegte Bilder", Sammelbegriff für die Kombination von Bild, Text, Grafik und zum Teil Bewegtbild (Video) innerhalb eines Files beziehungsweise Darstellung auf dem Computerbildschirm.
Begriff aus der digitalen Illustration. Ankerpunkte sind die Anfangs- und Endpunkt jedes Pfades und bestimmen und "verankern" den Pfad an einer bestimmten Stelle. Durch das Verschieben von Ankerpunkten werden Pfadsegmente verändert und damit die Form des Pfads.
Bezeichnung für Dateien, die als Teil einer E-Mail verschickt werden. Jede Art von Datei kann als Anlage verschickt werden. Die größte Gefahr eines Virenbefalls durch über das Internet empfangene E-Mails geht von den Anlagen aus.
Am vorderen und einem seitlichen Rand gedruckte Markierungen, die im Bogendruck zur optischen Kontrolle dienen, wenn der Bogen zum Falzen oder Schneiden angelegt wird. An den Markierungen lässt sich erkennen, an welchen Seiten der gedruckte Bogen anzulegen ist, damit er standrichtig gefalzt und beschnitten werden kann.
Schneidgutpositionierung in der Maschine.
Schriftarten mit kleinen Endstrichen (Serifen) an den Strichenden. Die Grundform geht direkt auf die antike römische Capitalis-Schrift zurück: Die Großbuchstaben sind der römischen Schrift entlehnt, die Kleinbuchstaben (Gemeine) stammen von der karolingischen Minuskel. Die wechselnde Strichstärke ist ein weiteres häufiges Merkmal der Antiqua-Schriften. Ihr Vorteil: Sie lassen sich in Lauftexten besonders gut lesen. Beispiele sind die Times (als klassisches Vorbild), die Bodoni und die Garamond.
Ein Anwenderprogramm ist jedes Programm mit spezifischer Funktion; im Gegensatz zu dem Betriebsprogramm, das interne Angelegenheiten des Computers regelt.
Server im Netzwerk, auf dem alle benötigten Programme installiert sind. Die Nutzer des Netzwerkes bekommen keine eigene Installation, sondern erhalten Zugriffsrechte auf das Programm des Servers. Hierdurch kann man den Lizenzbedarf exakt einhalten
Papier aus 100 Prozent Altpapier
Die Anteile an anorganischen Substanzen, die beim Verbrennen des Papiers als Asche zurückbleiben.
ASCII dient dazu, Buchstaben und Zahlzeichen zur elektronischen Speicherung und Verarbeitung als Zahlen zu kodieren. Dies erfolgte zunächst mit Binärzahlen mit sieben Ziffern (sieben Bit), mit denen sich insgesamt 128 Zeichen darstellen lassen, später mit 8-Bit-Zahlen, welche die Darstellung von 256 Zeichen erlauben. In letzter Zeit setzt sich die Unicode-Darstellung mit 16-Bit-Zahlen durch. Damit lassen sich 65.536 verschiedene Zeichen darstellen.
Eine dunkelbraune bis schwarze Mischung aus Wachs, Harz und Asphalt, die leicht schmelzbar ist und sich in organischen Lösungsmitteln wie Benzin, Petroleum oder Terpentin löst. Wegen seiner Beständigkeit gegen Säuren wird Asphaltlack als Abdeckschicht in Ätzprozessen bei der Herstellung von Druckformen verwendet.
Ein Maß für die Fähigkeit von Ein- und Ausgabegeräten oder auch fotografischen Filmen, zwei benachbarte Punkte noch getrennt voneinander darzustellen. Die Auflösung hängt von den physikalischen Eigenschaften des darstellenden, beziehungsweise aufnehmenden Geräts oder Materials ab und findet zumeist ihre Grenze in der Wellenlänge des verwendeten Lichts. Man gibt die Auflösung in der Regel mit Punkten pro Zoll (dots per inch - dpi) oder in Linien pro Millimeter an.
Sie gibt an, wie viele Bildpunkte pro Längeneinheit digitalisiert wurden. Die Ausgabefrequenz entspricht im Bereich der Drucktechnik der Auflösung der Bilddaten. Für den mehrfarbigen Offsetdruck mit einer Rasterfrequenz von 150 Punkte pro Inch sollte die Ausgabefrequenz bei 300 Punkte pro Inch liegen. Dabei liegen für die Erzeugung des Rasterpunktes jeweils vier Bildpunkte (zwei in jeder Richtung) vor. Bei Schwarz-Weiß-Abbildungen kommt es durch die Notwendigkeit einer Detaildarstellung zu Ausgabefrequenzen bis zu 2.400 Punkten pro Inch. Abhängig von notwendigen Maßstabsänderungen der Vorlage zur Reproduktion sind die notwendigen Auflösungen im Scanner auch deutlich höher oder niedriger.
Das Einstellen des Zwischenraums zwischen einzelnen Zeichen. Wird angewendet, um einen einheitlichen Grauwert der Zeile zu erzielen.
Bei der Außentrommelbelichtung sitzt der Schreibkopf außerhalb der Trommel. Der Film oder die Druckplatte wird außen auf die Trommel gespannt und über ein Vakuum fixiert. Während der Belichtung rotiert die Trommel und der Schreibkopf bewegt sich mit zeilenweisem Vorschub über das zu bebildernde Material.
Beinhaltet die fertig platzierten Seiten der Druckform. Je nach Seitenumfang variieren die Seitenzahlen (Paginierung) auf den einzelnen Ausschiessformen.
Aussparen verhindert, dass sich eine Farbfläche ungewollt mit einer anderen überschneidet. Wird zum Beispiel eine gelbe Überschrift auf eine cyanfarbene Fläche gedruckt, so mischen sich diese beiden Farben und es entsteht Grün. Man spricht dann von Überdrucken. Wenn man aber will, dass die Schrift gelb und der Hintergrund cyan bleiben, muss man die gelbe Überschrift im Cyan aussparen.
das Auszeichnen von Text bedeutet in der Typographie die Festlegung optischer Merkmale von Schrift innerhalb einer gegebenen Schriftfamilie: Größe, Schriftschnitt usw.
Bezeichnet ein Schriftstück, das sein Verfasser mit eigener Hand geschrieben oder eigenhändig unterschrieben hat. Seit dem Ende des 16. Jahrhunderts existieren Autographen-Sammlungen bekannter Persönlichkeiten und ein entsprechender Handel mit diesen Dokumenten.
Ein um 1880 von Georg Meisenbach entwickeltes fotomechanisches Reproduktionsverfahren zur Herstellung von Klischees nach Halbtonvorlagen für den Hoch- oder Buchdruck. Es handelt sich dabei eigentlich um eine reine Schwarz-Weiß- beziehungsweise Volltonvorlage, bei der die Rasterung Halbtöne vortäuscht. Durch die Verdrängung des Hochdrucks durch den Offsetdruck werden Autotypien nur noch selten gebraucht.
Bezeichnet die Art, wie beim Drucken gerasterter farbiger Bilder der Farbeindruck entsteht. Die einzelnen Rasterpunkte - beim Vierfarbdruck in den CMYK-Grundfarben - werden teils nebeneinander, teils übereinander gedruckt. Daher findet sowohl additive als auch subtraktive Farbmischung statt. Auch unbedruckte, in der Regel weiße Bildstellen tragen zum Farbeindruck bei.
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